Laura Garavini ist 1966 in Vignola in der Emilia geboren, in einer Familie von Kirschbauern.

Studium der Politischen Wissenschaft, Fachbereich Soziologie, an der Universität Bologna, Abschluss mit Höchstnote. Master im Management europäischer Gemeinschaftsprojekte an der Universität Luiss in Rom.

Im November 1989 Umzug nach Deutschland. Lehrbeauftragte an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel und Lehrerin für italienische Kinder und Jugendliche in Hamburg.

Aktiv in diversen Integrationsprojekten, mehrere Jahre italienische Verantwortliche eines von der Bundesregierung finanzierten Projekts in Köln zur Qualifizierung arbeitsloser oder von Arbeitslosigkeit bedrohter Italiener.

Ab 1999 Geschäftsführerin der italienischen Sozialberatungsstelle Ital beim DGB Berlin-Brandenburg. Als leitende Sozialarbeiterin in engem Kontakt mit den Problemen der italienischen Gemeinschaft.

Im August 2007, nach dem sechsfachen `Ndrangheta-Mord von Duisburg, gemeinsam mit italienischen Gastronomen Gründung der Initiative „ Mafia? Nein danke! “ in verschiedenen deutschen Städten. Unter anderem dank „Mafia? Nein danke!“ zeigen im Dezember 2007 44 italienische Gastronomen in Berlin einen Erpressungsversuch an. Es handelt sich um die größte Rebellion gegen Schutzgeld außerhalb Italiens. Die deutsche Polizei lobt das Engagement der Initiative „Mafia? Nein danke!“ als „Modell im Kampf gegen die Mafia“.

Als Vertreterin der Auslandsitaliener im Herbst 2007 Gründungsmitglied des Partito Democratico (PD – Demokratische Partei) und Teil der Kommission, die das Wertemanifest der neuen Partei ausarbeitet. Mitglied des nationale Parteirats.

Seit April 2008 Abgeordnete im italienischen Parlament als Vertreterin der Auslandsitaliener, gewählt mit den meisten Präferenzstimmen aller Kandidaten im Wahlkreis Europa. Mitglied in der Kommission für Europäische Angelegenheiten. Seit November 2008 Fraktionsvorsitzende der Demokratischen Partei im Antimafia-Ausschuss".
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Laura Garavini info@garavini.de www.garavini.de www.garavini.eu